Weßling – Die Bundestagskandidaten der Freien Wähler im Wahlkreis 224 Starnberg/Landsberg stehen fest: Rasso von Rebay (54) aus Weßling steigt als Direktkandidat, Hans-Georg Frinder (58) aus Krailling als Listenkandidat bei der Wahl am 26. September in den Ring.

Das Ambiente der Mitgliederversammlung im Garten der Gemeindegalerie am Weßlinger See hätte am Donnerstag nicht besser sein können. Auch die Stimmung der zehn Stimmberechtigten war bestens. Eigentlich wollten sich die Kreisvereinigungen die Kandidaturen teilen, für 2021 wäre nicht Starnberg für die Nominierung vorgesehen gewesen. Da Landsberg und Germering keine Kandidaten aufstellen wollte, sprang Starnberg in die Bresche. Vor vier Jahren war die Partei an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert, im Wahlkreis kamen die Freien Wähler auf rund 1,6 Prozent, der damalige Direktkandidat auf 2,4 Prozent. Kreisvorsitzender Matthias Vilsmayer war angesichts der „Verdrossenheit über Politiker, die in die eigenen Taschen wirtschaften“ zuversichtlich, dass die Freien Wähler diesmal den Einzug in den Bundestag schaffen. Landtagsabgeordneter Hans Friedl sah in den Freien Wählern „erstens ein Korrektiv und zweitens einen Motor, der die Koalition in die richtige Richtung zieht“.

Ein Wahlkampferfolg könnte für Rebay einen Umzug nach Berlin bedeuten. „Das könnte ich mir schon vorstellen“, sagte er. Natürlich liebe er Weßling, wo er seit seiner Kindheit lebt. „Aber Politik war schon immer einen großen Teil meines Lebens.“ Politisch möchte der selbstständige Architekt unter anderem „die Eigenverantwortung und Kreativität der Menschen stärken.“ Im Bundestag seien die Freien Wähler wichtig, weil „wir unabhängige Entscheidungen für die Bürger als Gemeinschaft benötigen“. Der fünffache Vater spüre in sich noch den „Revoluzzergeist“. Seine Themen: In Richtung Umweltschutz etwa Sonnen- und Windenergie und die Entwicklung von Speichertechnologien, die „Besteuerung des Luftverkehrs“ oder „ein breit aufgesetztes Pfandsystem“. Am Herzen liege ihm ebenso der geförderte Wohnungsbau, Ausbau von Glasfaseranschlüssen, eine zeitgemäße Betreuungssituation sowie eine Perspektive für eine berufliche Zukunft der Jugendlichen. Und in Pandemiezeiten „den Menschen Mut und Zuversicht zusprechen“.

Frinder ist ein Neueinsteiger und findet, dass erfolgreiche Politik im Dialog mit den Menschen stattfindet. Ein Plus aufseiten der Freien Wähler, die „gerade jetzt die große Chance haben, mehr Einfluss auf die Entwicklung unseres Landes zu nehmen, da die gelebten Handlungsmuster der aktuell politisch Verantwortlichen von den Bürgern und Bürgerinnen vermehrt abgelehnt werden“. Entsprechend wichtig sei „ein zivilisierter Austausch über politische Inhalte“, den der Kraillinger mit den Mitmenschen pflege.

Denn mit Sorge blickt der dreifache Vater „auf eine steigende Zahl von Menschen, die sich von unserem gesellschaftlichen Konsens, dem Dialog und dem Austausch abwenden“. Der Unternehmensberater sieht in der derzeitigen Krise auch eine Chance: „Wir sollten unsere Mitmenschen zum Zusammenhalt ermuntern und dabei die schöpferische Kraft unserer Bürger und Bürgerinnen zur Bewältigung dieser Katastrophe entfachen.“

Nach ihrer Präsentation wurde gewählt. Das Votum für beide fiel einstimmig aus – und mit der Wahl nimmt der Wahlkampf der Freien Wähler Fahrt auf.



Quellenangabe: Starnberger Merkur vom 17.04.2021, Seite 38


Rasso Rebay von Ehrenwiesen

Sehr verehrte Damen und Herren,

 

Mein Name ist Rasso Rebay von Ehrenwiesen. Ich bin 54 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt im Landkreis Starnberg in der Gemeinde Weßling. Ich bin verheiratet und Vater von fünf Kindern.

Als Wahlkreiskandidat der Freien Wähler für Starnberg, Landsberg am Lech und Germering bitte ich Sie um ihr Vertrauen und freue mich über Ihre Unterstützung.

Nach meinem Studium sammelte ich Erfahrungen in der öffentlichen Verwaltung und arbeite seit 1999 als selbstständiger Architekt in Weßling. Seit 2000 bin ich Vorstand der FW Weßling einem kleinen Ort an der A 96. Mitglied im Gemeinderat Weßling wurde ich 2002 bis 2014 und erneut 2020. In meiner Zeit als Vorstand haben es die Freien Wähler ab 2008 zur stärksten Fraktion gebracht und stellen seitdem auch den 1. Bürgermeister der Gemeinde.

Ich möchte gern die sachbezogene Politik der Freien Wähler unterstützen und mich für eine starke Gemeinschaft in unserem Land einsetzen. Ein wichtiger Punkt ist es, die Eigenverantwortung und Kreativität der Menschen zu stärken.

Ich sehe die Freien Wähler im Bundestag, denn ich glaube wirklich, wir benötigen unabhängige Entscheidungen für die Bürger als Gemeinschaft, einfach bürgernah.

 

Meine Kernthemen

  • Der Ausbau von Sonnen- und Windenergie und die Entwicklung von Speichertechnologien wie z.B. Wasserstoff. Ein Ausstieg von Atomkraft und Kohle darf nicht dazu führen, dass wir unseren Strom aus den Nachbarländern beziehen.

  • eine Besteuerung des Flugverkehrs zum Schutz des Klimas.
    Der jetzt so schön sichtbare Himmel in Zeiten von Corona zeigt uns doch, die Änderungen haben sichtbare und positive Auswirkungen.

  • Umweltschutz in Form von Recycling mit breit aufgesetzten Pfandsystemen

  • Durch gesetzliche Anpassungen den Wohnungsbau attraktiver machen, denn nur mehr Angebot kann die Wohnungsnot beseitigen

  • Anreize für die Ansiedlung von Firmen im ländlichen Bereich schaffen

  • Einen sofortigen Ausbau von Glasfaseranschlüssen an alle öffentlichen Gebäude wie Krankenhäuser und Schulen

  • Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch eine zeitgemäße Betreuungssituation gewährleisten

  • Der Bund muss im Bildungsföderalismus Verantwortung tragen, sodass alle Jugendlichen nach dem Schulabschluss eine Perspektive für eine berufliche Zukunft haben.

  • in Zeiten einer Pandemie den Menschen Mut und Zuversicht zusprechen

 

Ich hoffe, Sie können sich mit diesen Kurzinformationen ein positives Bild über meine Ziele machen und freue mich über Ihre Unterstützung.